Leichte Entlastung: Strom wird in Maur günstiger

Gute Nachrichten für Maurmer Haushalte: Die Stromkosten sinken 2027 leicht. Schweizerweit zeigt der Trend nach unten, die regionalen Preisunterschiede bleiben jedoch gewaltig.

Laut der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (Elcom) sinken die Schweizer Strompreise 2027 im Schnitt um rund 4 Prozent auf 26,5 Rappen pro Kilowattstunde. Hauptgrund sind auslaufende Krisenverträge und wieder günstigere Einkaufspreise am Markt.

Die Zahlen für Maur

In Maur schlägt sich diese Entwicklung positiv nieder: Der Strompreis sinkt um 0,26 Rappen pro Kilowattstunde. Für einen typischen Vier-Personen-Haushalt (Kategorie H4, 4’500 kWh/Jahr) bedeutet das eine Jahresrechnung von 1’074 Franken – das sind 12 Franken weniger als 2026. Damit liegt Maur im EKZ-Versorgungsgebiet deutlich unter dem Schweizer Mittelwert. Zum Vergleich: In der Stadt Zürich bezahlt man 24,6 Rp./kWh, in Winterthur sogar 28,1 Rp./kWh.

Gewaltige Schere und PV-Wirtschaftlichkeit

Schweizweit klafft die Schere extrem weit auseinander: Während Bündner Gemeinden wie Rongellen Rekordtiefstwerte von 10,6 Rp./kWh verzeichnen, zahlt man im solothurnischen Kestenholz mit 45,9 Rp./kWh mehr als das Vierfache.

Trotz der leicht sinkenden Netzpreise lohnt sich für Hausbesitzer in Maur eine eigene Photovoltaikanlage weiterhin. Wer seinen Solarstrom selbst für Wärmepumpe oder E-Auto nutzt, spart den vollen Stromtarif samt Abgaben. Zudem profitieren Eigenheimbesitzer von staatlichen Förderungen und einer gesetzlich garantierten Mindestvergütung für eingespeisten Strom.

Fazit: Maur profitiert 2027 von einer leichten Verschnaufpause. Aufgrund unberechenbarer Energiemärkte bleibt die Investition in eigene Effizienz aber die beste Vorsorge. (tre.)