In Zumikon darf wieder gegrillt werden – in Maur herrscht Funkstille

Nach Regen und deutlich tieferen Temperaturen hebt Zumikon das Feuerverbot teilweise auf. Im eigenen Garten darf wieder mit Holz und Holzkohle grilliert werden. In Maur dagegen warten die Bewohner weiterhin auf ein Zeichen der Behörden.

Mitte Juli war wegen der grossen Trockenheit im ganzen Kanton Zürich das Feuer verboten worden. Nun hat sich die Lage zumindest teilweise entspannt. Nach mehreren Regentagen und dem deutlichen Temperaturrückgang empfahl die zuständige kantonale Fachstelle den Gemeinden, die Situation auf ihrem Gemeindegebiet zu überprüfen und das Feuerverbot nach Möglichkeit wieder aufzuheben.

Zumikon reagierte umgehend: Per 28. August wird das generelle Feuerverbot ausserhalb von Wald und Waldesnähe aufgehoben. Das bedeutet konkret: Wer einen Garten besitzt, darf grundsätzlich wieder ein Feuer machen oder den Grill mit Holz und Holzkohle anheizen.

Im Wald und in Waldesnähe bleibt das Feuerverbot hingegen weiterhin bestehen. Auch sonst ist wegen des noch vorhandenen Wasserdefizits weiterhin Vorsicht geboten.

Zürich und Winterthur reagieren

Zumikon folgt damit der kantonalen Empfehlung – ebenso wie die Städte Zürich und Winterthur, die ihre Regelungen angepasst haben. In der Gemeinde Maur dagegen herrscht am letzten Wochenende des meteorologischen Sommers Funkstille.

Ob die Situation ebenfalls überprüft wird, ist öffentlich nicht kommuniziert worden. Die Bevölkerung fragt sich: Fehlt Gemeindepräsident Yves Keller der Mut zum Entscheid?

Dabei hat es auch in Maur in den vergangenen Tagen geregnet. Und die sommerliche Hitzewelle ist längst vorbei.

Bleibt zu hoffen, dass auch die Behörden in Maur rechtzeitig vor dem 1. Advent auf die veränderte Wetterlage reagieren. (tre.)