Forchautobahn-Raser lebensbedrohlich verletzt
Ein 22-jähriger Schweizer hat sich am frühen Sonntagmorgen nach einer Hochgeschwindigkeitsfahrt auf der Forchautobahn lebensbedrohliche Verletzungen zugezogen. Der Lenker verlor nach der Ausfahrt Ottikon/Wetzikon die Kontrolle über seinen leistungsstarken Personenwagen, überschlug sich mehrfach und musste mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Der Unfall ereignete sich am Sonntagmorgen gegen 3 Uhr. Nach Angaben der Kantonspolizei Zürich fiel einer Patrouille auf, dass ein Personenwagen die Autobahneinfahrt Oetwil am See mit massiv überhöhter Geschwindigkeit passierte. Als die Einsatzkräfte auf die A52 in Richtung Hinwil auffuhren, versuchten sie, dem Fahrzeug zu folgen.
Der Lenker verliess die Autobahn bei der Ausfahrt Ottikon/Wetzikon und setzte seine Fahrt in Richtung Bubikon fort. Wegen der enorm hohen Geschwindigkeit verlor die Polizeipatrouille den Wagen zeitweise aus den Augen.
Mehrfach überschlagen
Kurz darauf entdeckten die Polizisten den stark beschädigten Personenwagen auf einer Anhöhe neben der Bubikerstrasse. Gemäss den bisherigen Ermittlungen kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab, rutschte über eine Wiese, prallte beim Überqueren des Hertenbüelwegs gegen ein steil ansteigendes Wiesenbord und überschlug sich mehrmals. Erst kurz vor einem Maisfeld kam das Auto zum Stillstand.
Der 22-jährige Schweizer erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt wurde er mit einem Helikopter der Alpine Air Ambulance in ein Spital geflogen.
Strasse gesperrt – Ermittlungen laufen
Für die Bergungs- und Unfallarbeiten musste die Bubikerstrasse im betroffenen Bereich vorübergehend gesperrt werden. Die Feuerwehr Gossau richtete eine örtliche Umleitung ein.
Die zuständige Staatsanwältin ordnete beim Unfalllenker eine Blut- und Urinprobe an. Die Kantonspolizei Zürich untersucht den genauen Unfallhergang. (tre.)
