Asylanlage Lohwis verschwindet
Ende August schlägt die Gemeinde Maur in der Asylunterbringung einen neuen Weg ein. Nach der Ablehnung der beiden Ausbauvorlagen an der Urne setzt der Gemeinderat künftig verstärkt auf Mietwohnungen und langfristige Lösungen. Die Asylanlage Lohwis wird abgebaut.
Die Fakten vorweg: Die Gemeinde Maur muss gemäss den kantonalen Vorgaben Wohnraum für insgesamt 162 Personen aus dem Asylbereich bereitstellen. Mit dem Rückbau der befristeten Containeranlage Lohwis fallen Ende August 27 Plätze weg. Diese sollen kurzfristig durch geeignete Mietwohnungen ersetzt werden. So schreibt es die Gemeinde in einer Mitteilung.
Gemeindeeigene Wohnungen prüfen
Werden gemeindeeigene Wohnungen frei, soll jeweils geprüft werden, ob sie für Personen aus dem Asylbereich genutzt werden können. Dabei strebt der Gemeinderat eine möglichst ausgewogene Verteilung auf die verschiedenen Ortsteile an.
Mittel- und langfristig will die Gemeinde möglichst unbefristete Mietwohnungen finden, den Kauf geeigneter Liegenschaften prüfen und vermehrt eigene Unterbringungsmöglichkeiten schaffen. Auch ein möglicher Ersatzneubau an der Tobelstrasse soll weiterverfolgt werden.
Kosten von 300’000 Franken
Für den Rückbau der Containeranlage Lohwis und die Wiederherstellung des Grundstücks beim Polla-Hof hat der Gemeinderat gebundene Ausgaben von 300’000 Franken bewilligt. (tre.)
