Zwei Awards für den FC Maur
Der «Anzeiger von Uster» zieht Bilanz zur Regionalfussball-Saison – und der FC Maur kommt gleich doppelt zum Handkuss. Der Drittliga-Neuling überzeugte nicht nur mit dem souveränen Ligaerhalt, sondern auch mit bemerkenswerter Effizienz.
Der FC Maur hat seine erste Saison nach dem Aufstieg in die 3. Liga erfolgreich gemeistert. Der Ligaerhalt gelang souverän – auch wenn die Punkte auf ungewohnte Weise zusammenkamen. Wie der «Anzeiger von Uster» in seiner heutigen Ausgabe vorrechnet, holten die Maurmer auswärts 19 Punkte, daheim auf der Looren hingegen nur deren vier.
Der schönste Platz der Schweiz
Damit erhält der FC Maur im regionalen Saisonrückblick den «Auswärtsfahrer-Award». Eine hübsche Pointe: Ausgerechnet auf dem Platz, den der Verein auf seiner Website als «schönsten Platz der Schweiz» bezeichnet, waren die Gäste offenbar besonders gerne gesehen. Allerdings: Wegen dem strengen Abwart und der Überbelastung des Feldes auf der Sportanlage Looren mussten die Maurmer diverse Heimspiele in der Fremde austragen.
Maximale Wirkung
Doch der FC Maur überzeugte nicht nur in fernen Gefilden. Auch in Sachen Effizienz setzte das Team ein Ausrufezeichen. Mit lediglich 22 Toren – also exakt einem Treffer pro Partie – holten die Maurmer 23 Punkte. Jeder Treffer war damit im Schnitt mehr als einen Punkt wert.
Der «Anzeiger von Uster» vergibt deshalb auch den «Effizienz-Award» an den FC Maur. Für einen Aufsteiger ist das mehr als eine statistische Kuriosität: Es zeigt, dass die Mannschaft auch ohne Offensivfeuerwerk konkurrenzfähig war – mit Disziplin, Pragmatismus und der Fähigkeit, aus wenig viel zu machen. (tre.)
