FC Maur mit Coup in Wetzikon
Der FC Maur sorgt in der Nachspielzeit für eine Überraschung: Dank eines späten Treffers gewinnt das Team auswärts beim FC Wetzikon mit 1:0 – und beendet damit seine Negativserie gegen die Spitzenteams der Liga.
Nach zuletzt vier Niederlagen gegen die drei Aufstiegskandidaten der Liga startete der FC Maur in Wetzikon als klarer Aussenseiter. Gegen den offensivstarken Gastgeber setzte das Team erneut auf eine kompakte Defensive und schnelle Gegenangriffe – mit Erfolg.
Die Wetziker übernahmen auf heimischem Terrain zwar von Beginn an das Spieldiktat und erspielten sich in der Anfangsphase mehrere Möglichkeiten. Maur bekundete zunächst Mühe, die Räume zwischen Mittelfeld und Abwehr zu schliessen. Torhüter Von Philipsborn verhinderte mit einer starken Parade gegen Jusufi früh einen Rückstand.
Mit zunehmender Spieldauer fand Maur jedoch besser in die Partie. Nach der ersten Trinkpause entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Zwar blieb Wetzikon mehrheitlich in Ballbesitz, doch Maur setzte über Konter immer wieder Nadelstiche. Die beste Chance der ersten Halbzeit hatte Boberg nach einem Zuspiel von Seupke, doch Wetzikons Keeper Nevio Vetter reagierte souverän.
Maur hält Druck stand
Auch nach dem Seitenwechsel startete Wetzikon druckvoll. Mehrmals musste Von Philipsborn eingreifen und hielt seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel. Maur verteidigte konsequent, während die Gastgeber zunehmend Mühe bekundeten, sich klare Chancen herauszuspielen.
In der Schlussphase erhöhte Wetzikon nochmals den Druck, da ein Unentschieden im Aufstiegsrennen zu wenig gewesen wäre. Dadurch öffneten sich Räume für Maur – und genau diese nutzte das Team eiskalt aus.0
Entscheidung durch Boberg in Nachspielzeit
In der Nachspielzeit leitete Martin mit einer Klärung den entscheidenden Angriff ein. Emre Kayalar behauptete im Mittelfeld den Ball und spielte Seupke an. Dieser setzte Boberg mit einem präzisen Zuspiel perfekt in Szene. Der schnelle Flügelspieler zog davon und schob den Ball am Wetziker Torhüter vorbei zum umjubelten 1:0 ins Netz.
Die Gastgeber fanden darauf keine Antwort mehr. Kurz vor Schluss sah Wetzikons Captain Sven Friebe zudem noch die Gelb-Rote Karte. Wenig später pfiff der Schiedsrichter die Partie ab – und der Jubel beim FC Maur kannte keine Grenzen.
Nun gegen Rüti
Mit dem vierten Sieg aus den letzten sieben Spielen verbessert sich Maur in der Tabelle weiter und zieht unter anderem am FC Männedorf vorbei. Am kommenden Wochenende wartet mit dem FC Rüti ein Direktduell im Kampf um Platz acht. (tre.)
