Hakan Yakin (noch) nicht nach Maur
Liebe Leserinnen und Leser,
der 1. April ist traditionell der Tag, an dem selbst ambitionierte Drittligisten noch grösser träumen dürfen. So auch der FC Maur: Mit Hakan Yakin als Trainer, Kunstrasen im Looren, Wellness-Oase in der Garderobe und einer neuen Chief Media Officer schien gestern nichts mehr unmöglich.
Nun aber zur Realität – mit einem grossen Augenzwinkern.
Hakan Yakin wird vorerst nicht an der Seitenlinie im Looren stehen. Der ehemalige Nationalspieler muss sich weiterhin in Geduld üben und auf seinen nächsten Karriereschritt warten. Der FC Maur bleibt damit vorläufig ohne prominenten Einflüsterer – und Trainer Paulo Moura darf beruhigt weiter an der Seitenlinie wirken, ohne sich um eine Karriere in der Leichtathletik kümmern zu müssen.
Auch der angekündigte Kunstrasen bleibt – zumindest vorläufig – ein Luftschloss. Damit bleibt auf der Sportanlage Looren alles beim Alten. Besonders freuen dürfte dies den einzigen Speerwerfer der Gemeinde Maur, der seinem Hobby weiterhin bedenkenlos nachgehen kann, ohne plötzlich auf synthetischem Untergrund zum Wurf anzusetzen.
Und auch in der Medienabteilung kehrt wieder Ruhe ein: Stephanie Kamm wird (vorderhand) nicht vom FC Maur unter Vertrag genommen. Stattdessen bleibt sie der Gemeinde als Dorfchronistin erhalten – sehr zur Freude aller, die weiterhin auf fundierte Berichte von Kindertheatern und Bastelnachmittage statt auf Transfergerüchte aus der Looren hoffen.
Kurz gesagt: Der FC Maur bleibt ambitioniert, der Kunstrasen bleibt Zukunftsmusik, und Hakan Yakin bleibt vorerst dort, wo er ist.
Oder um es mit den Worten zu sagen, die heute tatsächlich zutreffen: Der FC Maur hat weiterhin Luft nach oben – aber ganz sicher auch Humor.
In diesem Sinne: Frohe Ostern und fröhliches Eiersuchen wünscht die ganze Redaktion der Maurmer Zeitung.
