Livio Ernst feiert an der Junioren-WM
An der Junioren-Weltmeisterschaft im dänischen Tårnby verpasst die Schweiz den Halbfinal nur knapp und beendet das Turnier auf Rang fünf. Für Livio Ernst aus Aesch wird der 1. März dabei zu einem ganz besonderen Tag: Im entscheidenden Spiel feiert er seinen 19. Geburtstag – auf dem Eis statt am Kuchenbuffet
Der 1. März 2026 dürfte Livio Ernst lange in Erinnerung bleiben. Während andere ihren 19. Geburtstag mit Familie und Freunden feiern, stand der Aeschmer an der Junioren-WM unter Hochspannung im Curling-Rink. Volle Konzentration statt Kerzen ausblasen – Ernst übernahm Verantwortung und kämpfte gemeinsam mit seinem Team um den Einzug in die Halbfinals.
Auch wenn dieser am Ende knapp verpasst wurde, zeigte Ernst am entscheidenden Spieltag Nervenstärke und Präsenz. Der fünfte Schlussrang mit einer ausgeglichenen Bilanz von vier Siegen und vier Niederlagen spiegelt die konstante Leistung der Schweizer Equipe.
Neben Ernst prägten zwei weitere Geschichten das Turnier: Ersatzspieler Nils Freimann kam zu seinem WM-Debüt und bewies, dass er auch auf grosser Bühne bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Ruhig und fokussiert fügte er sich ins Team ein.
Für Leon Wittich hingegen bedeutete das Turnier den Abschied vom Juniorenbereich. Mit Stolz blickt er auf die gemeinsame Zeit zurück – und verlässt die Bühne mit vielen prägenden Erinnerungen.
Die Schweiz startete stark in die Woche, gewann wichtige Partien gegen direkte Konkurrenten und hielt bis zuletzt Anschluss an die Medaillenränge. Am Ende entschieden wenige Steine gegen den Halbfinal-Einzug.
Trotz der Enttäuschung überwiegt das Positive: Das Team zeigte Kampfgeist, Geschlossenheit und grosses Potenzial für die Zukunft. Für Livio Ernst bleibt diese WM nicht nur sportlich bedeutend – sondern auch als Geburtstag, den er wohl nie vergessen wird.
