Der FC Maur mit namhaften Verstärkungen

Noch ruht der Spielbetrieb in der 3. Liga. Doch der FC Maur kann auf dem Transfermarkt zwei hochinteressante Zuzüge vermelden.

Improvisieren heisst es für den FC Maur in den Wintermonaten. Weil der Rasenplatz auf der Looren erst im April spielbar ist, werden die Drittliga-Fussballer zu «Trainingsnomaden». Sie pendeln zwischen Egg, dem FIFA-Hauptsitz und der Sportanlage des Akademischen Sportverbands Zürich beim Zoo, wo Kunstrasenplätze zur Verfügung stehen.

Am kommenden Samstag tritt das Team von Trainer Paulo Moura (im Bild) in Bassersdorf zum ersten Testspiel des Kalenderjahres an. Statistisch präsentiert sich die Situation des FCM zur Saisonhälfte akzeptabel: Mit 9 Punkten aus 11 Spielen belegt die Mannschaft den 10. Platz in der Drittliga-Gruppe 6. Doch der Vorsprung auf den Abstiegsplatz und den FC Mönchaltorf beträgt nur zwei Zähler. Auch deshalb sagt Moura: «Wir müssen den Schwung aus den letzten guten Leistungen mitnehmen – und dürfen uns keine Schwächephase erlauben.»

Dass der Trainer den kommenden Aufgaben mit Zuversicht entgegenblickt, liegt nicht zuletzt an zwei Wintertransfers. Vom SV Höngg stösst mit Alexander Seupke eine hochkarätige Verstärkung für die Offensive zum Team. Der gebürtige Deutsche wurde beim FC Maur gross, suchte sein Glück danach in der Nachwuchsabteilung des FC Zürich und spielte später für Küsnacht, Rapperswil-Jona und Seefeld. Nun kehrt er – mit 21 Jahren – zu seinen Wurzeln zurück.

Gleiches gilt für Diedrik «Didi» Boberg. Der 21-jährige schwedische Sturmtank ist von einem Kreuzbandriss genesen und will nun beim FC Maur wieder richtig Gas geben. Es sind zwei Spieler, die den bislang schwächelnden Angriff des Looren-Ensembles (nur 12 Tore in 11 Spielen) markant verstärken und dem Trainer ganz neue Optionen eröffnen.