Sirenentest heute

Am Mittwoch, 4. Februar 2026, werden in der ganzen Schweiz die Sirenen getestet. Ziel ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren.

Katastrophen können jederzeit und ohne Vorwarnung eintreten. In solchen Momenten zählt jede Minute. Damit Bevölkerung und Einsatzkräfte im Ernstfall richtig reagieren, testet die Schweiz einmal jährlich ihr Sirenennetz.

Dichtes Alarmierungsnetz

Die Schweiz verfügt über rund 5000 stationäre und 2200 mobile Sirenen. Allein im Kanton Zürich sind es 478 stationäre und 200 mobile Anlagen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz stellt gemeinsam mit Kantonen und Gemeinden sicher, dass diese Systeme jederzeit betriebsbereit sind.

Zwei Alarmsignale

Am Mittwoch, 4. Februar 2026, werden zwei verschiedene Alarme ausgelöst. Um 13.30 Uhr ertönt der Allgemeine Alarm: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von 60 Sekunden Dauer. Der Test kann bei Bedarf bis 14 Uhr fortgesetzt werden. Schutzmassnahmen sind nicht erforderlich.

Wasseralarm 

Ab 14 Uhr bis spätestens 16 Uhr folgt in den Gefahrenzonen unterhalb von Stauanlagen der Wasseralarm. Dieser besteht aus zwölf tiefen Dauertönen und warnt im Ernstfall vor einer akuten Überschwemmungsgefahr.

Verhalten im Ernstfall

Ertönt der Allgemeine Alarm ausserhalb eines angekündigten Tests, besteht möglicherweise eine Gefahr. Dann gilt: Radio hören, behördliche Anweisungen befolgen und Nachbarn informieren. Beim Wasseralarm muss das gefährdete Gebiet sofort verlassen werden.