Maur steht still

Punkt 14.00 Uhr am Freitag hielt die Schweiz inne. Die Menschen gedachten der 40 Todesopfer und über 100 Schwerverletzten der Brandkatastrophe in Crans-Montana in der Silvesternacht. Auch Maur verharrte für eine symbolische Minute in Stille – und die Fahnen vor dem Gemeindehaus wehen auf Halbmast.

Die Feuersbrunst in einer Bar am frühen Neujahrsmorgen ist ein Ereignis, das die Schweiz erschütterte – und noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte nachhallen wird. Sie riss Dutzende von jungen Menschen aus dem Leben – und zerstörte die Normalität vieler Verletzter sowie ihrer Familien und Freunde für immer.

Die Konsequenzen sind für die Direktbetroffenen fatal und tragisch. Aber auch der Ort Crans-Montana, das Wallis als Kanton und die Schweiz als Land stehen unter Schock – und müssen sich kritische Fragen gefallen lassen. In Maur ist ein solches Ereignis undenkbar. Und trotzdem tun auch wir gut daran, das Zeichen der Warnung nicht zu übersehen. Das Schicksal kennt weder Sprachbarrieren noch Kantonsgrenzen. Crans-Montana kann überall sein. tre.