Kontraste zum Jahresbeginn
Die Feuerwerkstouristen hinterlassen Spuren in der Gemeinde. Ruhiger lässt es Gemeindepräsident Yves Keller in seiner Neujahrsrede angehen.
Die Kantonspolizei hatte eine erfreuliche Neuigkeit für die Gemeinde Maur. Während im ganzen Kanton Zürich Dutzende von Meldungen wegen unsachgemässem oder verbotenem Abbrennen von Feuerwerk eingingen, war die Polizei bei uns nicht gefordert.
Abfallberge an der Nasslenstrasse
Und doch hinterliess die Silvesternacht ihre Spuren. Noch am 2. Januar türmen sich die Feuerwerksabfälle an der Nasslenstrasse – der direkten Verbindung zwischen der Chalenstrasse/Steinmüristrasse in Ebmatingen und der Aeschstrasse Richtung Looren. Ähnlich sieht es an den Spazierwegen in Richtung Süessblätz aus. Da stellt sich die Frage: Sind dies die ersten Spuren von Feuerwerksverboten – von Menschen also, die zuhause mit Einschränkungen konfrontiert sind und in der Gemeinde Maur von der grossen Freiheit profitieren?
So oder so: Die Leidtragenden sind die Mitarbeiter des Werkshofs. Sie werden in den kommenden Tagen den Unrat still und leise entsorgen – ohne dafür einen Applaus zu erhalten. Wir sagen «Danke» und wünschen allen Gemeindearbeitern alles Gute im neuen Jahr!
Keller ohne Raketen und Böller
Dass man den Jahreswechsel auch ohne Raketen und Böller starten kann, beweist Gemeindepräsident Yves Keller in seiner Neujahrsansprache. Er spricht zwei Minuten – und sagt nichts. Auch dies ist ein Versprechen für die Zukunft. Oder mit anderen Worten: Lieber warme Luft als leere Versprechen.

