Grosse Vorteile für den FC Maur und die Schule

Der geplante «Kunstrasen klein», bringt für den FC Maur und den Schulsport grosse Vorteile und ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung Problemlösung und keine Symptombekämpfung. Er kann vor allem ganzjährig für Trainings aller Teams (inkl. Aktive) ab nächstem Jahr genutzt werden und ist genügend gross, damit zwei Mannschaften gleichzeitig trainieren können.

Erlenbach ist in der Ausarbeitung eines Kunstrasenprojektes. Bei den 1.4 Millionen Franken handelt es sich um erste Schätzungen. Das konkrete Projekt liegt noch nicht vor. Maur hat Kosten von rund 420’000 Franken für Betriebliche Einrichtungen (Ballfänger, Umzäunung, Betriebs- und Lagergebäude) eingerechnet, welche in Erlenbach bereits bestehen. Insofern sind die Beträge nicht 1:1 vergleichbar.

Das bestehende Rasenspielfeld wurde erst kürzlich saniert und ist in einem guten Zustand. Dass ein Rasenplatz im Zeitraum zwischen November und April möglichst wenig benutzt werden soll, liegt in der Natur der Sache respektive den klimatischen Verhältnissen und nicht am schlechten Zustand.

Der Rasenplatz muss beibehalten werden. Rund 100 Jugendliche und Aktive in den Alterskategorien U10 – U23 nutzen den Rasen regelmässig. Im Rahmen einer möglichst breiten Grundausbildung wird u.a. Speerwerfen und Diskus trainiert. Zudem finden auch Mehrkampfveranstaltungen darauf statt.

Beim Umbau in ein Kunstrasenfeld würde die Leichtathletik-Anlage «teilamputiert» und es entstehen unnötige Mehrkosten. Der FC Maur hätte während der Zeit des Umbaus gar keine Heimspielstätte.

Das Projekt Sport- und Freizeitanlage Looren verbindet die Bedürfnisse von Bildung, Politik, Freizeit Sport und Kultur umfassend und schafft einen enormen Mehrwert für die breite Bevölkerung. Die Teilprojekte und Bedürfnisse aller Anspruchsgruppen und der Vereine haben alle die gleiche Wichtigkeit und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Felix Graf, Maur