FC Maur: In der Nachspielzeit kalt geduscht

Der FC Maur machte im ersten Drittligaspiel der Klubgeschichte vieles richtig und hatte gegen Männedorf sogar den Sieg vor Augen. Doch letztlich kassierte er in der 91. Minute den entscheidenden Gegentreffer zum 2:3.

Anthony Lana hat seinen Platz in der Geschichte des FC Maur auf sicher. Der 26-jährige frühere Junior des FCM geht als erster Drittliga-Torschütze in die Historie des Klubs ein – und dies gleich doppelt.

Plötzlich in Führung

Vor 126 Zuschauern auf der Looren machte Lana gegen Männedorf in der 49. und in der 54. Minute im Alleingang aus einem 0:1-Rückstand eine 2:1-Führung. Der Jubel auf dem Platz war gross – und die zahlreichen Gäste-Fans schauten ziemlich verdutzt auf das Geschehen.

Starker Maurmer Goalie

Davor hatten sie miterlebt, wie die Gäste mehr Spielanteile und ein klares Chancenplus besassen. Doch der starke Maurmer Torhüter Marco von Philipsborn rettete mehr als einmal mirakulös.

So manövrierte sich das Heimteam gegen den Aufstiegsanwärter in eine unerwartet gute Situation und konnte sogar vom Sieg träumen.

Fehlende Routine

Doch letztlich fehlten dem Team von Trainer Paulo Moura Cleverness und Routine. In der 60. Minute kassierte es den Ausgleich – und als schon alles auf ein Unentschieden hindeutete, liess sich die Maurmer Abwehr übertölpeln.

Stolzer Trainer

Der Trainer war dennoch stolz auf seine Spieler: «Wir haben vieles richtig gemacht und waren absolut ebenbürtig. Doch letztlich wurden wir auch für unsere Unerfahrenheit bestraft», so Moura unmittelbar nach dem Schlusspfiff.

Fazit nach diesem aufwühlenden Nachmittag: Auch wenn es im Fussball keinen Schönheitspreis zu gewinnen gibt. Auf dieses Spiel kann der FC Maur aufbauen. Er hat gezeigt, dass er sich in der 3. Liga nicht verstecken muss.