Vorhang auf für den FC Maur

Das Abenteuer 3. Liga beginnt. Mit dem Heimspiel gegen Männedorf steigt der FC Maur am Sonntag (15.30 Uhr/Looren) in die neue Saison. Trainer Paulo Moura stapelt tief.

Es ist ein sporthistorisches Ereignis, das am Sonntagnachmittag auf der Sportanlage Looren ansteht – das erste Drittligaspiel in der 28-jährigen Geschichte des FC Maur. Und der Gegner ist gleich ein grosses Kaliber im neuen sportlichen Umfeld: der FC Männedorf, der die Promotion in die 2. Liga anstrebt.

Klarer Aussenseiter

Deshalb steigt der Maurmer Trainer Paulo Moura mit grossem Respekt in die neue Saison: «Wir sind klarer Aussenseiter und haben den Klassenerhalt als grosses Ziel». Nach seiner Einschätzung sind 20 bis 25 Punkte nötig, um in der Liga zu bleiben.

Doch dies wird kein Selbstläufer. Die Leistungsdichte ist ungleich grösser als in der 4. Liga. In der Gruppe 6 sind nur Herrliberg, Uster und Stäfa mit den zweiten Mannschaften ihres Klubs vertreten. Erschwerend kommt dazu, dass der FCM mit Verletzungspech zu kämpfen hat.

Frischer Wind durch neue Spieler

Trotz allem blicken die Maurmer dem Saisonstart mit verhaltenem Optimismus entgegen. Die Zuversicht gründet nicht nur auf den Neuzugängen wie JJ Brunner, Yanick Böckli oder Andri Sigismondi, sondern ebenso auf dem gewachsenen Teamgeist und den positiven Eindrücken aus der Vorbereitung. Der 19-jährige Sigismondi galt im Kanton Zürich lange als grosses Talent. Nach diversen Verletzungen nimmt er nun beim FC Maur einen neuen Anlauf. Doch auch für ihn gilt, was Trainer Moura vor dem Saisonstart zum Credo macht: «Wir müssen diese Herausforderung mit Demut und Bescheidenheit angehen. Zu verlieren haben wir nichts».

Die «Maurmer Zeitung» freut sich über diese Einstellung – und wünscht dem FCM ganz viel Glück!